Dieses Wochennende wurden wir von Randy in die „Wochenenendhütte“ seines Bruders Brad im Norden Michigans eingeladen. Mit Randy haben wir ja in letzter Zeit viel unternommen und so kam es zu der Einladung. Randy meinte es eine Wochenendhütte, daher haben wir uns erstmal nichts gedacht, als wir aber ankamen sahen wir dass es ein richtig grosses Haus ist, direkt am See mit eigenem Bootssteg und Gästewohnung. Sein Boot ist auch nicht ein Boot sondern ein 400 PS starkes Rennboot und vor dem Haus fanden wir zwei neue Riesentrucks, beide eine Woche alt. Ziemlich beeindruckt und etwas eingeschüchtert haben wir uns dann erstmal Brad (Börsenmarkler) und seiner Familie (Frau und vier Kinder) vorgestellt, die super gastfreundlich waren und uns erst mal richtig bewirtet haben. Zum Glück war auch Randy mitsamt Familie dort und auch die deutsche Austauschstudentin. Nach dem Essen ging es dann zu unserem ersten Tubing Trip, mit 40 miles/h auf nem Gummiinselchen hinter dem Motorboot hergezogen werden. Das war ein Wahnsinns Spaß, auch wenn wir etliche Male im Wasser gelandet sind und das bei der Geschwindigkeit ziemlich weh tun kann, das ist es allemal wert! (Ich bin das ganz links, kralle mich mit letzter Kraft am tube fest :) Sonntag, 22. August 2010
Ein Wochenende in Harrison, Michigan
Dieses Wochennende wurden wir von Randy in die „Wochenenendhütte“ seines Bruders Brad im Norden Michigans eingeladen. Mit Randy haben wir ja in letzter Zeit viel unternommen und so kam es zu der Einladung. Randy meinte es eine Wochenendhütte, daher haben wir uns erstmal nichts gedacht, als wir aber ankamen sahen wir dass es ein richtig grosses Haus ist, direkt am See mit eigenem Bootssteg und Gästewohnung. Sein Boot ist auch nicht ein Boot sondern ein 400 PS starkes Rennboot und vor dem Haus fanden wir zwei neue Riesentrucks, beide eine Woche alt. Ziemlich beeindruckt und etwas eingeschüchtert haben wir uns dann erstmal Brad (Börsenmarkler) und seiner Familie (Frau und vier Kinder) vorgestellt, die super gastfreundlich waren und uns erst mal richtig bewirtet haben. Zum Glück war auch Randy mitsamt Familie dort und auch die deutsche Austauschstudentin. Nach dem Essen ging es dann zu unserem ersten Tubing Trip, mit 40 miles/h auf nem Gummiinselchen hinter dem Motorboot hergezogen werden. Das war ein Wahnsinns Spaß, auch wenn wir etliche Male im Wasser gelandet sind und das bei der Geschwindigkeit ziemlich weh tun kann, das ist es allemal wert! (Ich bin das ganz links, kralle mich mit letzter Kraft am tube fest :) Samstag, 24. Juli 2010
Zurück zur Windy City
Bisher hatte ich Chicago ja nur im Winter kennen gelernt und obwohl ich damals schon mehr als begeistert von dieser Stadt war, waren die -20˚C nicht gerade besonders einladend sich zu lange in der Stadt aufzuhalten und alles in Ruhe zu genießen. Ich habe mit 5 meiner Kollegen entscheiden nochmal für ein Wochenende nach Chicago zu fahren und diesmal hatten wir großes Glück mit dem Wetter, es war sehr warm aber auch nicht unerträglich heiß. Freitagabend nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg und
blieben stilecht in einem Best Western Hotel am Stadtrand (wer schon mal in den USA war weiß dass es ÜBERALL ein Best Western gibt, von der Wüste Arizonas bis in die schneebedeckten Weiten Alaskas- und man weiß immer was man bekommt). Am Samstagmorgen ging es dann mit der Bahn nach Downtown Chicago und wir fühlten uns wie Richard Kimbel, zwar waren wir nicht auf der Flucht aber die Chicagoer Hochbahn ist einfach unverwechselbar und man wundert sich dann auch nicht mehr dass die Polizei Kimbels Aufenthaltsort durch die Lautstärke der Bahn herausfand. Samstag, 26. Juni 2010
Bootstour auf dem Lake Erie

Es war einfach nur der Hammer!!!!! Wir sind ne Weile über den Lake Erie gedüst, haben dann geankert, einfach relaxt, geangelt und das Wetter genossen.Und ja ihr kennt mich ja wenn ich was schnelles mit nem Motor fahren darf bin ich gluecklich (siehe Bild) – ich durfte sogar ans Steuer diese PS Monsters! Wahnsinn, das Ding geht ab! Man braucht hier naemlich keine Lizenzen zum Bootsfahren! Juuuuuuhuuuuu, ich liebe die USA! :)
http://www.youtube.com/user/LipovitanD#p/u/0/bWr9t9cDd4k
Public Viewing in den USA
Ob ihrs glaubt oder nicht, ein paar tapfere Deutsche finden sich hier zu jedem Spiel zusammen um die Randsportart Soccer zu verfolgen!Wir haben sogar um7 Uhr (morgens) das Serbien Spiel angeschaut (siehe Bild), daher trinken wir auch alle Kaffee statt Bier!
leider haben wir ja trotz all der Flaggen, Trikots und Kriegsbemalung verloren! Hoffen wir dass es morgen besser wird!!!! Da ist das Spiel auch erst um 10:00, eine deutliche bessere Zeit zum aufstehen!
Freitag, 4. Juni 2010
Ab in den hohen Norden
Wir haben uns aufgrund des tollen Wetters dazu entschlossen dort zu campen und es war eine wirklich tolle Erfahrung. Umringt von riiiiiesen Motorhomes haben wir unsere winzigen Zelte aufgeschlagen und über dem Feuer gegrillt, während die Amis fernsehschauend in ihren Campern saßen und ihr essen in der Mikrowelle warm gemacht haben…. Mmmh, deren Wohnwägen bieten zweifelsohne mehr Komfort als mein Apartment… frag mich nur warum die das campen nennen.
Nun ja, wir waren sicherlich die Attraktion auf dem Campingplatz, viele Amerikaner haben sich sicher auch gedacht „die Europäer sind noch rückschrittlicher als wir dachten, leben immer noch wie in der Steinzeit“ als sie uns im Freien am Feuer sitzen sehen haben – und das auch noch ohne TV!!!! :)Aber ich muss ja zugeben dass ich die Wohnwagenbesitzer einmal wirklich beneidet habe, nämlich als nachts ein ziemlich heftiges Gewitter aufgezogen ist und unser Zelt natürlich undicht war. Wir mussten daraufhin wohl oder übel die Nacht im Auto verbringen. Wir haben uns dann schon überlegt mal bei den Nachbarwohnwagen zu klopfen und zu fragen ob das Gästezimmer noch frei ist :)
Ansonsten war der Ausflug allerdings rundum gelungen, das Wetter war super und die Landschaft ist traumhaft schön. Die Dünen am Lake Michigan sind Teil eines national lakeshore und bilden dessen Attraktion. Bis zu 140 m hoch überragen sie das Festland und bieten einen wunderschönen Ausblick auf den riesigen Lake Michigan, einen der 5 großen Seen (Huron, Superior, Michigan, Ontario, Erie). Wir sind über diese Dünen vom Lake Glen zum Lake Michigan gewandert und hatten das ganze etwas unterschätzt, zum einen die Entfernung, zum anderen die enorme Hitze des Sandes. Auf dem Bild lache ich noch, aber auch nur weil ich dachte „noch eine Düne dann sind wir da…“. Aber etwa 20 Dünen später hatten wir es dann tatsächlich bis zum Lake Michigan geschafft und wurden mit einem wunderschönen und einsamen (warum wohl? Richtig, man kann nicht mit dem Auto hinfahren lol) Sandstrand belohnt.
Leider gibt es ja aber auch immer einen Rückweg...Also nur ein paar Tipps falls ihr auch mal über Dünen wandern wollt: Flip Flops sind bei den Steigungen völlig ungeeignet und Barfuss gehen ist auch keine kluge Idee, denn der Sand hat gefühlte 100 Grad (Celsius). Nun hinterher ist man immer schlauer!
Ach ja, die Geschichte dieser Gegend ist auch schön, ich versuche sie mal wiederzugeben (siehe Wiki): Eine Bärin ist mit ihren zwei Jungen einst vor einem Waldbrand in den Lake Michigan geflohen. Nach langer strapaze schaffte Mama Bär es ans Ufer, aber ihre beiden Kinder blieben zurück und ertranken. Die Mutter stieg auf die Dünen um nach ihnen Ausschau zu halten. Mit der Zeit überdeckte der Wind die Bärin mit Sand (man sieht den Punkt heute noch, ein Stein der wie ein ausschauhaltender Bär wirkt) und bis zum heutigen Tag wartet sie dort. Beeindruckt durch das Schicksal und die unerschütterliche Hoffnung der Bärin ließ der große Manitu an der Stelle, an der die beiden jungen Bären ertranken, zwei Inseln entstehen. Diese tragen heute die Namen North and South Manitou Island.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Heavy Metal in Motor City
Samstag, 1. Mai 2010
Willkomen im „Big House“ Mr. President
Und in diesem Jahr sogar der mächtigste Mann der Welt – der Präsident der Vereinigten Staaten!
Barack Obama bekam den Ehrendoktor der Universität Michigan im Bereich Jura verliehen und hielt anschließend eine sehr bewegende, kluge und vor allem Hoffnung machende Rede. Dieser Mann ist einfach ein begnadeter Redner und es war ein tolles Erlebnis ihn live sehen zu können. Genauso toll war das ganze Umfeld mitzuerleben als sich wenn der Präsident ankündigte, die Sicherheitsmaßnahmen im Vorfeld, mit Militär, Secret Service,….die Begeisterung der Amerikaner schon Tage vorher und ihr Patriotismus!
Und selbst in Krisenzeiten wie im Moment (Michigan ist extrem schwer von der Wirtschaftskrise betroffen) schafft Obama es die Menschen hinter sich zu vereinen und Hoffnung zu geben und optimistisch in die Zukunft zu blichen. Das ist eine der Fähigkeiten der Amerikaner die ich wahnsinnig bewundere!
…Und danke Tübingen dass ich wenigstens das Porto für mein Zeugnis nicht selber zahlen musste!!!!!!!!!!!
http://www.ur.umich.edu/update/archives/100430/obama
(das recht Photo ist von Austin Thomason, U-M Photo Services)
hier ist die Rede falls es jemanden interessiert: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-university-michigan-spring-commencement
















