Donnerstag, 9. Dezember 2010

Hockeytown

Gestern war ich in Detroit (oder Hockeytown) bei den Red Wings! 

Mark, ich, Cathy und Randy
Eishockey in den USA ist super, wahnsinnig schnell, hart und emotional!
Die Detroit Red Wings sind der Rekordmeister der amerkanischen Hockeyliga NHL mit bisher 11 Stanley Cups und einer der traditionsreichsten Vereine der USA.

Randy und Cathy haben mich und Mark eingeladen. Wir hatten tolle Plätze direkt hinter dem Tor. Die Pucks sind nur so in der Wand eingeschlagen.
Wahnsinn was fuer eine Energie hinter den Schüssen steckt! Und auch die Härte der Bodychecks lässt einen staunen das die Spieler nicht liegenbleiben (aber wir sind ja nicht beim Fussball!!!!) Die Spieler sind echt hart im nehmen! Und im Notfall sammeln sie in der Pause die Zähne vom Eis (kein Witz!)


Die Joe Louis Arena in Downtown Detroit
Meine drei Freunde sind einfach klasse und der Abend war super lustig, auch wenn die Wings leider 3:2 gegen Nashville verloren haben. Immerhin gabs ein Dollar Hot Dogs :)


wo ist der Hot Dog Mark? :)



Freitag, 3. Dezember 2010

Heavy Metal in Ohio

Gestern war ich das erste mal in Michigans rivalisierendem Nachbarstaat Ohio.

Ok, zugegeben Ohio ist nicht unbedingt der spannenste Staat der USA! Und in meinen 16 Monaten die ich bereits hier lebe hat es mich nicht dort hin gezogen. Aber gestern gab es einen guten Grund endlich zu gehen:  In Toledo war ein super Heavy Metal Concert mit Taddy Porter, Evans Blue und The Rains. 

Das sind alles relative unbekannte aber wirklich gute Bands. Und Randy ist gut mit der Band Taddy Porter befreundet was uns kostenlosen Eintritt bescherte…natuerlich nicht der einzige Grund warum wir diese Bands hoeren wollten :)
 
Mark, Randy, Cathy und ich machten und also auf den Weg nach Ohio und die Show war wirklich super! Seit langem mal wieder richtig guter Heavy Metal in dieser HipHop Gegend! 
Der arme Mark ist zwar kein grosser Metal Fan, aber was man nicht alles macht wenn der Eintritt frei ist :) Zum Deal gehoert leider dass wir das naechste Mal alle in ne Country Bar gehen muessen. 
Aber naechste Woche werden wir vier erstmal zum Red Wings Spiel gehen...ich hoffe bis dahin vergisst er den Deal!
Nach dem Konzert konnten wir noch mit der Band im Tourbus feiern, das war ein einmaliges Erlebnis!

Dienstag, 23. November 2010

Wochenende in Colorado

gerade bin ich wieder heim gekommen aus Colorado Springs. Ich habe dort die letzten vier Tage mit Matt verbracht und wir hatten wie immer eine super Zeit zusammen. 

Am Freitagabend ging es nach Denver ins Pepsi Center wo die Colorado Avalanche die New York Rancher vom Feld fegten (5:1).  NHL Eishockey ist einfach ein Wahnsinns Erlebnis, vor allem wenn man direkt am Eis sitz und sogar die Gesichter der Spieler sehen kann!
Am Sonntag hat dann Matt Hockey gespielt und ich wollte natürlich zuschauen. Nicht ganz wie die Avalanche Profis aber ziemlich gut was die Jungs da gespielt haben!




























Das Wetter in Colorado war wirklich großartig, um die 20 Grad, Sonne und Schneefall in den Rockis, es gibt wirklich kaum einen schöneren Anblick! Auf dem Bild zu sehen sind die  Manitou Cliff Dwellings einer der Touristensattraktionen in Colorado Springs. Sie sind wirklich einen Besuch wert, zu Fuessen von Pike’s Peak liegt diese alte Indiandersiedlung. Anders als in anderen Museen kann man tatsächlich in die Gebäude gehen und herum klettern. Außerdem haben wir den Cheyenne Mountain Zoo besucht, der wie der Name sagt auf halber Höhe des Cheyenne Mountain liegt mit einem wunderschönen Ausblick über Colorado Springs.

Samstag, 9. Oktober 2010

Downtown Detroit

Gestern war ich das erste Mal seit langem wieder in Detroit (ich war bei Hockeyspielen und Konzerten aber nie wirklich Downtown). Nach den ganzen Geschichten die man so gehört hat von wegen gefährlichster Stadt der USA usw. hat es mich dort nie wirklich hingezogen, obwohl Detroit nur eine Stunde entfernt ist. Aber meine Freunde Randy, Cathy und Marc haben mich und Thomas, einen Arbeitskollegen, gestern eingeladen mit ihnen Detroit zu erkunden.
Gestern hatten wir unglaublich schönes Wetter um die 27˚C als wir in Downtown ankamen. Ich war wirklich überrascht wie schön Detroit ist, das hatte ich so nicht in Erinnerung. Wir waren in Greek Town essen (dem griechischen Viertel) und haben uns anschließend die schönen Hochhäuser angesehen. Man sieht der Stadt natürlich an, dass sie ihre besten Zeiten hinter sich hat, etwa 1/3 der Häuser der Stadt sind leer stehend und als ich das letzte Mal dort war waren alle Straßen wie leergefegt. Aber gestern war die Hölle los in der Stadt: Die Detroit Red Wings hatten das erste Spiel diese Saison (das Eishockey Team). Also waren alle Menschen entweder im Stadion oder in einer Kneipe. Wir schlossen uns an und haben das Spiel in einer der Hockeykneipen angesehen, was sehr lustig war! Und yeahhhh, die Wings haben 4:0 gewonnen!
Super Leute, geniales Wetter, unser Hockeyteam hat gewonnen und Rockmusik in Detroit - einfach nur ein perfekter Abend! Wow, ich liebe dieses Land und die Menschen!








Samstag, 18. September 2010

Ein Jahr in den USA

Gestern vor einem Jahr bin ich in die USA geflogen!!!
Ich kann nicht glauben wie schnell dieses Jahr vergangen ist, aber auf der anderen Seite habe ich vermutlich noch nie so viel in einem Jahr erlebt! Auf die nächsten zwei Jahre!

Sonntag, 22. August 2010

Ein Wochenende in Harrison, Michigan

Dieses Wochennende wurden wir von Randy in die „Wochenenendhütte“ seines Bruders Brad im Norden Michigans eingeladen. Mit Randy haben wir ja in letzter Zeit viel unternommen und so kam es zu der Einladung. Randy meinte es eine Wochenendhütte, daher haben wir uns erstmal nichts gedacht, als wir aber ankamen sahen wir dass es ein richtig grosses Haus  ist, direkt am See mit eigenem Bootssteg und Gästewohnung. Sein Boot ist auch nicht ein Boot sondern ein 400 PS starkes Rennboot und vor dem Haus fanden wir zwei neue Riesentrucks, beide eine Woche alt. Ziemlich beeindruckt und etwas eingeschüchtert haben wir uns dann erstmal Brad (Börsenmarkler) und seiner Familie (Frau und vier Kinder) vorgestellt, die super gastfreundlich waren und uns erst mal richtig bewirtet haben. Zum Glück war auch Randy mitsamt Familie dort und auch die deutsche Austauschstudentin. Nach dem Essen ging es dann zu unserem ersten Tubing Trip, mit 40 miles/h auf nem Gummiinselchen hinter dem Motorboot hergezogen werden. Das war ein Wahnsinns Spaß, auch wenn wir etliche Male im Wasser gelandet sind und das bei der Geschwindigkeit ziemlich weh tun kann, das ist es allemal wert! (Ich bin das  ganz links, kralle mich mit letzter Kraft am tube fest :) 


Am Abend sind wir dann alle zusammen ins Kasino und ich habe mich darauf beschränkt den anderen zuzusehen und Randys Bruder hat doch tatsächlich an die 1000 Dollar verloren ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Manchmal ist es schon erschreckend wie manche Menschen mit Geld umgehen (können).  Aber diese Familie ist einfach toll, kannten uns nicht einmal und haben uns dort ein Wochenende aufgenommen mit der größten Gastfreundschaft die man sich vorstellen kann. So etwas habe ich noch nie erlebt, ich denke es ist sehr Amerikanisch, reiche Leute leben in Saus und Braus aber sie sind immer bereit auch etwas abzugeben und andere Teil haben zu lassen, siehe das tolle Wochenende, dass sie einfach so Austausschueler aufnehmen und wie sie erzählt haben viel für weniger wohlhabende Familien zu tun. Auf der anderen Seite heizt man eben auch mit einem Boot über den See das in ein paar Stunden mehr Sprit verbraucht als  ich in zwei Wochen verdiene. Das ist sicherlich dekadent aber wer mag es ihnen verübeln, es sind herzensgute Menschen! Am Sonntag waren wir dann nochmals tuben und haben anschliessend einen Trip ueber den See gemacht um das Boot mal richtig auszufahren, so um die 60 miles/h, absoluter wahnsinn!!! Man mag das sehen wie man will, das Wochenende war einfach nur super und mal sehen, er meinte wir netten Deutschen sind immer herzlich wieder willkommen…jederzeit gerne, die Menschen sind toll, wir hatten ne Menge Spass, und wenn ich die gelegenheit bekomme auf nem 400 PS Boot zu fahren....na ja Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte :)

Samstag, 24. Juli 2010

Zurück zur Windy City

Bisher hatte ich Chicago ja nur im Winter kennen gelernt und obwohl ich damals schon mehr als begeistert von dieser Stadt war, waren die -20˚C nicht gerade besonders einladend sich zu lange in der Stadt aufzuhalten und alles in Ruhe zu genießen. Ich habe mit 5 meiner Kollegen entscheiden nochmal für ein Wochenende nach Chicago zu fahren und diesmal hatten wir großes Glück mit dem Wetter, es war sehr warm aber auch nicht unerträglich heiß. Freitagabend nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg und 
blieben stilecht in einem Best Western Hotel am Stadtrand (wer schon mal in den USA war weiß dass es ÜBERALL ein Best Western gibt, von der Wüste Arizonas bis in die schneebedeckten Weiten Alaskas- und man weiß immer was man bekommt). Am Samstagmorgen ging es dann mit der Bahn nach Downtown Chicago und wir fühlten uns wie Richard Kimbel, zwar waren wir nicht auf der Flucht aber die Chicagoer Hochbahn ist einfach unverwechselbar und man wundert sich dann auch nicht mehr dass die Polizei Kimbels Aufenthaltsort durch die Lautstärke der Bahn herausfand. 



Wir machten uns auf den Weg zum Navy Peer, dem Vergnügungspark vor der Chicagoer Skyline und dem Millenium Park, der Grünen Lunge der Stadt mit der Chicagoer Bean (siehe Bild), die zu einem der Wahrzeichen der Stadt wurde. Unser Mittagessen gab es dann in Form von Cheesecake vor dem John Hancock Tower, dem zweithöchsten Gebäude in Chicago mit dem schnellsten Aufzug der Welt. Anschließen ging es auf den Hancock Tower der einen atemberaubenden Ausblick über den Lake Michigan und die Chicagoer Skyline bietet (sehr zu empfehlen wenn ihr mal in Chicago seid). 

Den Abend ließen wir dann am Fluss ausklingen und besuchten noch Wrigley Field, das Baseballstadium der Chicago Cubs und genossen die bekannte Chicagoer deep dish pizza. Und auch wenn man noch 2 Stücken völlig papp satt ist muss ich sagen die ist nicht schlecht! Auf jeden Fall ist sie ein Chicagoer Original. Am nächsten morgen gab es dann erstmal wieder Pizza vom Vortag zum Frühstück und dann ging ins Shedd Aquarium und auf eine anschliessend auf eine Architektur tour per Boot. Man ist wenn man nach Chicago kommt erstmal so überwältigt von der schieren Anzahl der Hochhäuser, dass man die einzelnen Häuser und deren Schönheit gar nicht mehr so richtig wahrnimmt, daher war es umso schöner diese Tour zu machen und etwas über jedes Haus und seine Einzigartigkeit zu erfahren.Eine nette Frau erklärte uns alle Eigenschaften, Architekten, Baujahre der unzähligen Hochhäuser denen man auf der Flussfahr begegnet und auch wenn es einfach zu viel Information war war es wahnsinnig spannend über die unterschiedlichen Hochhäuser zu erfahren, warum sie so gebaut wurden wie sie heute dastehen und worin sie sich funktionell und stilistisch unterscheiden.